Sicherheit zu Hause

Die Webseite alptech.me wurde als Portfolio für meinen Quereinstieg in den IT-Support erstellt.

Da ich diese Seite selber hoste, wusste ich dass es gewisse Gefahren aus dem Netz gibt. Bots. Crawler. Scraper usw. Für WordPress habe ich mich entschieden, weil meine Kenntnisse für HTML, CSS und JavaScript eingerostet sind. Die Zeit, die nötig wäre um das aufzufrischen, investiere ich in meine Weiterbildung für die Netzwerktechnik und den IT-Support.

Zum erweiterten Schutz von alptech.me habe ich mich für Cloudflare entschieden. Für meine Zwecke hat diese Firma für IT-Sicherheit einen kostenlosen Plan im Angebot, was mir im ersten Moment komisch vorkam, da es kostenlos war und bis heute blieb. Klar, für Enterprise Kunden ist mehr drin. Mehr Funktion. Mehr Datendurchsatz….

Es erfordert ein gute Einarbeitung in das Dashboard. Cloudflare ist kein reines Klick-mich-und-Fertig-Lösung. Aber wenn man eine gewisse Übung darin hat, macht es sehr viel Spaß im Dashboard zu experimentieren.

Vor Cloudflare habe ich diverse Ports auf meinem NAS, auf dem die Webseite läuft, gesichert. Der Router wurde konfiguriert um bekannte Gefahren abzuwehren.

Genaues zu Ports und Maßnahmen zum Schutz von alptech.me will ich hier nicht weiter beschreiben, da es neue Türen für Angriffe öffnen könnte.

ich bin regelmäßig in Cloudflare und beobachte gerne was dort geschieht. Wer zum Beispiel zugreift? Von wo? Mit welchem OS? Welcher Browser wurde verwendet?

So sieht man in den folgenden Bildschirmfotos…..

… das ein Bot aus Südafrika meine Seite auf Schwachstellen untersuchte. /rip.php wurde direkt aufgerufen ohne das vorher eine Unterseite der Domain angeklickt wurde. Botfight Mode von Cloudflare hat alle Anfragen abgewehrt, bevor sie mein System erreichen konnten.


Das folgende Bild ist interessant. Tausende Zugriffe. Von vielen Endgeräten. Ich wusste nicht wie beliebt meine Webseite ist 😀

Normales Rauschen im Netz. Das musste ich erst einmal lernen zu verstehen, dass das normal ist.


nmap half mir vor der Aktivierung von Cloudflare Ports zu schließen und nach der Implementierung nochmals auf Lücken zu testen.

Mit Kali Linux testete ich meine Domain intensiv auf Schwachstellen, wie etwa mit Bu..-Su.., gobus…, Hyd.. und Nik...


Man sieht in den folgenden Bildschirmfotos, das einiges los war, aktuell immer noch los ist und auch morgen Aktivität sein wird. Mit über 3400 Besuchen in wenigen Tagen ist das nicht sichtbare plötzlich sichtbar. Bots, die man so nicht erkennt oder im System sieht. Brute-Force Angriffe. DNS-Spoofing Angriffe. Schwachstellen-Scans. All das passiert auf alptech.me. Einer kleinen und unbekannten Seite im www.

Mit was schlagen sich Firmen wohl herum?

IPs sind bewusst gekürzt. Der Reiz des Unbekannten führt dann doch mal zu Abfragen oder zu Tests dieser IP-Adressen. Bitte daran denken: Diese Adressen lassen sich sicher in einer virtuellen und abgesicherten Umgebung/Lab testen. Und auch das Testen nicht ohne Vorkenntnis durchführen. Da draußen im Netz gibt es sehr talentierte Computerexperten, die nichts Gutes vorhaben.

Nicht und niemals mit dem eigenen OS testen. Das birgt zu hohe Risiken. Die virtuelle Testumgebung dagegen kann man neu aufsetzen. Immer und immer wieder. Das eigene, laufende System meist nicht.

Bei Fragen, wenden Sie sich an Ihren IT-Supporter oder besser, melden Sie sich bei mir. Dann reden wir über meine Zukunft und Ihren neuen Mitarbeiter im IT-Support.

Und wenn Sie kein Recruiter sind, dürfen sie trotzdem und jederzeit bei technischen Fragen in der IT bei mir anklopfen. Ich helfe Ihnen gerne weiter.